Objektiv betrachtet hat die Stadt in den letzten 2 1/2 Jahren mehrere erhebliche infrastrukturelle Rückschläge hinnehmen müssen. Der schlimmste davon war sicherlich die Schließung des Frische Marktes auf der Atzel, der einen ganzen Stadtteil von der Nahversorgung abgeschnitten hat. Aber auch die Schließung des Lidl Marktes in der Innenstadt sowie der Geschäftsstellen von AOK und DAK waren Rückschläge für das Leben in der Stadt. 
Dies kann man sicherlich nicht allein dem Stadtbürgermeister zurechnen, da es sich hauptsächlich um Entscheidungen aus betriebswirtschaftlichen Gründen gehandelt hat. 
Nach wie vor fehlt es noch an übergreifenden Konzepten für die Stadtentwicklung oder die Verkehrsentwicklung. Selbst seine eigene SPD-Fraktion hatte den Stadtbürgermeister hierzu vor über einem Jahr in einem Antrag aufgefordert. Bislang ist von den geforderten Konzepten aber leider noch nichts zu sehen. 
Die CDU-Fraktion, setzt sich für eine weitere Umgestaltung unserer Stadt ein und hat aus diesem Grunde beschlossen, ein Gebäude in der Ludwigstraße anzukaufen, um nach und nach die Situation des Straßen- und Fußgängerverkehrs zu verbessern.  
Aber es gibt auch Dinge, die sich gut entwickelt haben, etliche davon allerdings noch aus der Zeit des CDU Stadtbürgermeisters Klaus Grumer. 
So ist die Eröffnung der neuen Kindertagesstätte Pickolino auf der Melkerei ein wichtiger Schritt, und die erste öffentliche Infrastruktur in diesem großen Stadtteil. 
Die Altstadtsanierung konnte erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Auch gehen wir gemeinsam mit der SPD-Fraktion einen Schritt weiter und haben einen neuen Förderantrag im Rahmen „aktiver Stadtzentren“ gestellt, um unsere geliebte Sickingenstadt weiter voranzubringen.
Sehr gut entwickelt hat sich auch die Stadthalle unter der neuen Geschäftsführung, insbesondere auch mit der neuen Reihe "Schön gehört" und zahlreicher anderen Ideen.
Ein wichtiges Projekt, das der CDU-Fraktion unter den Nägeln brennt ist die Umsetzung eines Bestattungswaldes. Auch hier sind wir schon auf einem guten Weg.
Die Landstuhler Fraktion der Christdemokraten hat sich für eine Gaspreissenkung zur Entlastung der Bürger eingesetzt und seit September auch den neuen Sondertarif mit auf den Weg gebracht. 
Ganz wichtig ist uns auch die ideelle und materielle Unterstützung der Vereine und sozialen Einrichtungen, ohne deren Engagement wir um ein Vielfaches ärmer wären. In der letzten Haushaltssitzung haben wir uns auch deutlich gegen die Streichung von Zuwendungen im Bereich der Jugendarbeit ausgesprochen und durchgesetzt. 
Wir sind aber auch selbstkritisch. Nach der unglücklichen Niederlage bei der Wahl des Stadtbürgermeisters hat sich die neu gewählte Stadtratsfraktion personell und inhaltlich finden und neu aufstellen müssen. 
Dies ist mittlerweile nach einer Orientierungsphase gut gelungen und die CDU-Fraktion geht mit klaren Konzepten und neuem Selbstbewusstsein mit einer breit aufgestellten Mannschaft in die Diskussionen um die Zukunft unserer Stadt. 
Wir werden dies als Partei mit der Stimmenmehrheit im Rat im Interesse der Stadt auch weiterhin gemeinsam mit dem Stadtbürgermeister und den Kollegen der SPD-Fraktion im Stadtrat tun, denn nichts liegt uns mehr am Herzen, als das Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger.

Ein gesegnetes Weihnachtsfest wünscht Ihnen, die CDU-Fraktion der Sickingenstadt Landstuhl

Die CDU-Fraktion im Stadtrat Landstuhl ist besorgt um die innerstädtische Versorgung mit Lebensmittel und Gütern des täglichen Bedarfs. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Markus Marhöfer sagte, nach der Schließung des Frischemarktes auf der Atzel im vergangenen Jahr sei die jetzt von Stadtbürgermeister Ralf Hersina (SPD) verkündete Schließung des Lidl-Marktes in der Innenstadt ein weiterer herber Rückschlag für eine wohnortnahe Versorgung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt mit Lebensmitteln. Eine Konzentration von Lebensmittelmärkten beispielsweise im Gewerbegebiet West oder an den Stadträndern, so Marhöfer, ersetze nicht eine Einkaufsmöglichkeit in der Innenstadt, bei der sich gerade auch ältere, nicht mobile Menschen zu Fuß mit Lebensmitteln eindecken könnten. Die CDU sehe deshalb diese Entwicklung mit Sorge und fordere Stadtbürgermeister Ralf Hersina (SPD) auf, sich mit Nachdruck für eine Anschlussnutzung des jetzigen Lidl-Marktes durch einen anderen Lebensmittelmarkt einzusetzen. Gleichzeitig zeigt sich die CDU verwundert darüber, dass es angeblich schon zu Beginn 2015 Gerüchte über die Schließung des Lidl-Marktes in der Innenstadt gab und will vom Stadtbürgermeister wissen, ob ihm diese Gerüchte bekannt gewesen seien und was er in dieser Richtung unternommen habe, um den Markt doch in der Innenstadt zu halten.

In der letzten Fraktionssitzung vor den Sommerferien haben wir unseren langjährigen Fraktionsvorsitzenden Walter Amann, auf eigenen Wunsch aus seinem Amt entlassen. Er macht somit den Weg für eine Verjüngung der Fraktionsspitze frei. Als Ratsmitglied und somit auch als langjährig erfahrenes Fraktionsmitglied bleibt uns Walter erhalten.

Nachfolger sind Markus Marhöfer als Fraktionsvorsitzender, sowie Elke Dick und Thomas Stutzinger als Vertreter.

 

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Der CDU-Stadtverband Landstuhl gibt sich mit der Schließung des Frischemarktes in Landstuhl-Atzel Anfang Mai nicht kampflos zufrieden. Durch eine Unterschriftenaktion vor dem Markt am vergangenen Samstagvormittag solidarisierten sich Vorstands- und Fraktionsmitglieder der Partei mit den Bürgern auf der Atzel.

Auch der Landtagsabgeordnet Marcus Klein, Bürgermeister Dr. Peter Degenhardt, erster Stadtbeigeordneter Boris Bohr und der Vorsitzende der Jungen Union Mattia de Fazio, zeigten Flagge für die Menschen vor Ort.

Unerwartet viele Personen kamen an den Stand der Christlich Demokratischen Union und lobten die Initiative der Partei für den Erhalt einer Einkaufsmöglichkeit in dem Stadtteil.

Auf der Unterschriftenliste fordern die Bürgerinnen und Bürger von der Atzel gemeinsam mit dem CDU-Stadtverband Stadtbürgermeister Ralf Hersina (SPD) auf, sich unermüdlich für die Neuansiedlung eines Lebensmittelmarktes und damit eine Grundversorgung im Stadtteil Landstuhl-Atzel mit höchster Priorität einzusetzen.

In Kürze soll die Liste mit 202 Unterschriften dem Bürgermeister  übergeben werden. 

 

CDU Frischemarkt Landstuhl Atzel 020

 

CDU Frischemarkt Landstuhl Atzel 031

Weitere Fotos finden Sie in der Galerie.

Internationale Schule im Schwesternhaus?

Landstuhl: Das historische Gebäude der Bischof-von-Weis-Stiftung als Alternative zur Beilstein-Schule

 

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Auf ihrer Suche nach einem geeigneten Domizil für die Internationale Schule haben die Investoren auch Interesse an einer Nutzung des früheren Schwesternhauses auf dem Gelände des Kinderheims St. Nikolaus in Landstuhl gezeigt. „Es gab bereits zwei intensive Vor-Ort-Termine“, berichtet Gereon Kohl, Vorstand in der Funktion eines Geschäftsführers der Nikolaus-von-Weis-Stiftung, auf Anfrage. „Was daraus wird, ist aber noch völlig offen.“

Nach dem Aus für das altersgerechte Service-Wohnprojekt in dem historischen Gebäude (wir berichteten) kam Kohl die Anfrage der Investoren Recht. Denn die Bischof-von-Weis-Stiftung würde das geräumige Haus mit seinen drei Etagen plus Dachgeschoss gerne verkaufen, damit es genutzt wird und nicht verfällt: „Wichtiger als der Preis ist uns aber, was dann dort hineinkommt“, betont der Geschäftsführer: „Und eine weitere Schule würde wunderbar in unser Umfeld passen.“ Auch Synergieeffekte – etwa eine gemeinsame Nutzung der Turnhalle oder des pädagogischen Hochseil-Gartens – kann er sich vorstellen.Auch die Investoren hätten am Umfeld und den Ausbaumöglichkeiten des Gebäudes Gefallen gezeigt. „Auf der anderen Seite gab es jedoch auch Bedenken, zum Beispiel wegen der Größe.“ Rund 4000 Quadratmeter Nutzfläche bietet das frühere Schwesternhaus, das Dachgeschoss mitgerechnet. „Das ist wahrscheinlich zu groß, aber man kann sich da ja noch was überlegen“, sagt Kohl. Die Investoren hätten signalisiert, „dass das Gebäude für ihre Zwecke verwertbar ist“. „Aber bislang wurde nichts konkret. Die Entscheidung und auch der Zeitpunkt, wann diese fallen soll, sind noch völlig offen.“

Die Landstuhler CDU begrüßt den Vorstoß: „Wir sehen Landstuhl als idealen Standort für eine Internationale Schule im Großraum Kaiserslautern“, so die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Elke Dick und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Markus Marhöfer in einer Pressemitteilung. Als Gebäude in idyllischer und ruhiger Waldrandlage biete sich der Komplex des ehemaligen Klosters an. Zugleich sei das Areal zentrumsnah und gut auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. „Die Interessenten für eine Internationale Schule kommen weniger aus den Reihen von international tätigen Firmen, sondern vor allem auch aus den Reihen von Nato-Militärangehörigen, die im Raum Ramstein und Landstuhl leben und arbeiten. Aber auch von Kaiserslautern aus ist der Standort Landstuhl gut zu erreichen, unter anderem mit der S-Bahn“, betonen die beiden CDU-Politiker und fordern Stadtbürgermeister Ralf Hersina (SPD) auf, „hier energisch die Interessen der Stadt wahrzunehmen und sich aktiv um die internationale Schule zu bemühen“.

„Ich bin im Gespräch mit der Bischof-von-Weis-Stiftung und der Zukunftsinitiative Westpfalz“, sagt Stadtbürgermeister Hersina auf Anfrage. Mit dem Investor selbst habe er noch keinen Kontakt gehabt. „Aber als Stadt können wir ohnehin nur als Vermittler tätig werden und die Stiftung so gut es geht in dieser Frage unterstützen.“ Aus dem Nato-Umfeld wisse er, dass ein großer Bedarf nach einer Internationalen Schule in der Region bestehe. „Meine Kollegen wünschen sich diese lieber heute als morgen“, berichtet Hersina, der im Hauptberuf als Offizier bei der Nato beschäftigt ist. Zugleich betont er, dass „noch nichts in trockenen Tüchern ist“ und warnt davor, durch öffentliche politische Diskussionen über den Standort das Projekt in Gefahr zu bringen.

„Mir ist es wichtig, dass wir in der Öffentlichkeit einmal dem Eindruck entgegentreten, den der Oberbürgermeister von Kaiserslautern zu erwecken sucht, nämlich dass es zur Beilstein-Schule in Kaiserslautern als Standort einer Internationalen Schule keine Alternativen gibt“, sagt dagegen Peter Degenhardt, CDU-Bürgermeister der Verbandsgemeinde Landstuhl und Mitglied des Kuratoriums der Zukunftsinitiative Westpfalz, die das Projekt Internationale Schule initiiert hat. Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) hat nach eigener Aussage dem Betreiber der Internationalen Schule, der SBW International School Kaiserslautern, in einem Brief die Beilsteinschule als Standort vorgeschlagen und um die Verfassung eines gemeinsamen „Letter of Intent“ (Absichtserklärung) gebeten, was auf positive Resonanz gestoßen sei (wir berichteten in der Freitagsausgabe). Weichel äußerte sich gegenüber der RHEINPFALZ überzeugt, eine Lösung für die Internationale Schule gefunden zu haben.

„Damit wird der Eindruck erweckt, dass es zu Kaiserslautern keine Alternative gibt“, kritisiert Degenhardt. „Natürlich gibt es, was den Landstuhler Standort angeht, noch viele Dinge zu klären.“ Aber das gelte auch für die Beilstein-Schule. Deshalb sollten alle Optionen geprüft werden, betont der Bürgermeister. „Und es gibt eben sehr wohl Alternativen zum Standort Kaiserslautern.“ (oef)

 

Quelle

Ausgabe - Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung - Nr. 72

Datum - Donnerstag, den 26. März 2015

Seite - 21

 

 

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