Viele Bürgerinnen und Bürger aus und rund um die Stadt Landstuhl waren der Einladung von Marcus Klein (MdL) zur Veranstaltung „Wissen was läuft“ im oberen Foyer der Stadthalle gefolgt, die Stadtbürgermeister Mattia De Fazio gekonnt moderierte. Fragen zur kommunalen Infrastruktur am Beispiel Landstuhler Projekte konnte Klein anhand konkreter Vorstellungen zur Beschleunigung der Prozesse im Land beantworten.
Auf die Frage De Fazios, warum Förderprogramme oft komplizierter als die Umsetzung seien, erklärte der Abgeordnete damit, dass die Kommunen oft sehr kreativ seien, aber an den langwierigen Verfahren scheiterten.
Zum Thema Wirtschaft verwies Klein darauf, dass Arbeitsplätze vor Ort entstehen, aber die Entscheidungen oft auf Landesebene fallen. Die Landesbehörden müssten hier schneller, verlässlicher und lösungsorientierter entscheiden, so Klein.
Dass die Kommunen die Folgen von Entscheidungen des Landes zu Mobilität und Alltag zu tragen hätten und wie das Land Kommunen stärker unterstützen kann, wurde an den konkreten Fragen De Fazios zur Parkplatzsituation am Krankenhaus, dem Radwegeausbau und den Schul- und Kita- Verkehren diskutiert.
Marcus Klein erklärte dann praxisnah, wie das Ehrenamt und Vereine konkret entlastet werden können, statt sie mit Auflagen zu überziehen und ging auf die überbordende Bürokratie und Haftungsfragen ein.
Die Folgen wachsender Aufgaben, die das Land den Kommunen überträgt und die oft angemahnte, nicht ausreichende Finanzierung, war Schlussthema der interessanten Veranstaltung, in der sich die Bürger einbringen und mitdiskutieren konnten. Für die praxisnahen Antworten des direkt gewählten CDU- Landtagskandidaten dankten die zahlreichen Gäste mit Beifall. (bor.)

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